Potenziale der Digitalisierung richtig bewerten

AXIT liefert Beratungsbausteine für die digitale Supply Chain

AXIT Consulting Cycle 350

Für Logistiker, die sich noch nicht darüber im Klaren sind, welches Potenzial die Digitalisierung für ihr Unternehmen besitzt, hat der zum Siemens Konzern gehörende IT-Dienstleister AXIT vier Beratungsbausteine entwickelt. Das Angebot reicht von der Experteneinschätzung zu vorhanden Lösungen über die konkrete Berechnung von Digitalisierungspotenzialen in der Supply Chain bis hin zur Konzeption eines individuellen Kennzahlensystems (KPI), mit dem die Effizienz von Lieferketten gemessen werden kann.

„Wer Planungssicherheit für Investitionen gewinnen will, braucht Erkenntnisse darüber, wie und an welchen Stellen er seine Prozesse optimieren kann“, erläutert Uwe Schumacher, Vice President Business Development beim Cloud-Spezialisten AXIT.

Basis für die Entwicklung des „AXIT Consulting Cycle“ sind mehr als 2.500 Digitalisierungsprojekte, die das Unternehmen seit Gründung im Jahr 1999 umgesetzt hat. „Wir verfügen über Best Practices für nahezu jeden Anwendungsfall“, sagt Schumacher, der sich zugleich davon abgrenzt, ein Berater im üblichen Sinne zu sein. „Wir stellen unsere Beratungsleistungen primär im Kontext der Digitalisierung von Supply Chain Managementprozessen bereit.“

Bausteine der Beratung sind ein Check zum Reifegrad digitaler Prozesslösungen (Digital Maturity Check), Empfehlungen für eine digitale Prozess-Transformation (Business Process Analysis), die konkrete Berechnung von Digitalisierungspotenzialen (Business Case Development) und ein individuelles KPI-System zur Steigerung der Prozessqualität (Business Process Metrics).

Weitere Informationen unter www.axit.de/services/axit-services/consulting.

 

Ersatzteilproduktion und Lieferung am selben Tag

DHL, Siemens und AXIT beweisen im Live-Experiment: „Same Day Production & Delivery“ ist möglich

Same day production and delivery 350

Ersatzteile am selben Tag zu produzieren und an Kunden auszuliefern, könnte schon bald zum Standard in der Industrie werden. „Same Day Production & Delivery“ ist möglich, wenn die Kommunikation zwischen Produktion und Logistik vollkommen automatisiert wird. Das hat die Deutsche Post DHL gemeinsam mit den IT-Unternehmen AXIT und evosoft, beide gehören zum Siemens-Konzern, sowie Siemens Mobility, Intelligent Traffic Systems in einer bislang einzigartigen Live-Demo bewiesen.

Das Live Experiment fand im Rahmen einer Kundenveranstaltung des IT-Dienstleisters AXIT statt und konnte von den über 100 Teilnehmern online und in Echtzeit über Monitore am Veranstaltungsort in Frankenthal verfolgt werden. Gezeigt wurde der Weg eines dringend benötigten Ersatzteils von der Bestellung über die Produktion bis zur Zustellung – an nur einem Tag. In einem durchgehend digitalisierten, automatisierten Prozess arbeiteten alle Beteiligten, Maschinen und Menschen, reibungslos zusammen, indem sie moderne Tools der Digitalisierung wie Internet of Things, Cloud und Analytics nutzen. Als zentrales Kontroll- und Steuerungsinstrument (Control Tower) diente die Cloud-basierte IT-Plattform AX4 des Betreibers AXIT.

„Wer die Vorteile der Digitalisierung verdeutlichen will, muss sie greifbar machen und neue Ideen auch einfach ausprobieren“, kommentierte Frauke Heistermann, Mitglied der AXIT Geschäftsleitung, das Vorzeigeprojekt. So konnten die über 100 Forumsteilnehmer aus Industrie, Handel und Logistik während der gesamten Veranstaltung in einer Live-Demo verfolgen, wie der Informationsaustausch zwischen Mensch und Maschine digital verläuft und Prozesse perfekt ineinandergreifen.

Für das Live-Experiment wurde – auf Basis der Idee einer Microfactory – ein Produktionsauftrag von der Logistikplattform AX4 an eine Produktionsmaschine übermittelt. Über machine-to-machine-Kommunikation (M2M) konnte im „Industrie 4.0-Test- und Applikationszentrum“ des Partners evosoft in Nürnberg unter anderem sichergestellt werden, dass die notwendige Produktionskapazität vorhanden ist und die Maschine den Auftrag in der vorgegebenen Zeit erledigen kann. Während des Herstellungsprozesses meldete die Maschine in Echtzeit den aktuellen Stand des Produktionsauftrags an AX4. Nach der Meldung zur Fertigstellung wurde über die Cloud-basierte IT-Plattform – ebenfalls vollautomatisch – ein Transportauftrag angelegt. Schließlich holte Deutsche Post DHL die bereits mit einem Paketlabel versehene Sendung ab und stellte sie nur vier Stunden nach Auftragserteilung in Frankenthal zu. Die letzte Meile in der Zustellung erfolgte dabei mit einem Elektro-Streetscooter.

Die vernetzte, automatisierte Zusammenarbeit aller Beteiligten wurde während der Kundenveranstaltung live dokumentiert und war mit jeder Prozessphase jederzeit für alle Teilnehmer online nachvollziehbar und transparent. Über die App von Siemens Mobility, Intelligent Traffic Systems konnte der Sendungsverlauf auf einer Karte nachvollzogen werden. Die Einbindung aktueller Verkehrsinformationen ermöglichte eine jederzeitige Transparenz zum Ankunftszeitpunkt. Trotz Stau konnte das produzierte Ersatzteil punktgenau zum Ende der AXIT Kundenveranstaltung im Plenum der Zuhörer zugestellt werden.

„Das Beispiel zeigt, dass die taggleiche Produktion und Zustellung von dringend benötigten Produkten gelingt, wenn Prozesse durchgehend digitalisiert sind, reibungslos ineinander greifen und ein Netz von Produktionsmaschinen bzw. 3D-Druckern mit den logistischen Prozessen vernetzt werden kann“, so Heistermann.

Unter www.axit.de/live-experiment hat AXIT ein Video zu diesem Live-Experiment veröffentlicht.

 

Digitalisierung schafft Basis für Innovationssprung in der Logistik

AXIT Thesenpapier macht Auswirkungen der digitalen Transformation deutlich

Thesen Cover DE 350

Die fortschreitende Digitalisierung verhilft der Logistik zu einem Innovationssprung. So bildet die höhere Verfügbarkeit und Qualität von Daten die Grundlage für neue Services und eine bessere Vernetzung von Transportdienstleistungen. Zu diesem Ergebnis kommen führende Logistikmanager in einem Thesenpapier, das der zum Siemens Konzern gehörende IT-Dienstleister AXIT jetzt herausgegeben hat.

Höhere Lieferzuverlässigkeit, bessere Auslastung von Frachtraum, agilere Disposition von Warensendungen: Die Digitalisierung der in weiten Teilen noch konservativ per Telefon, Fax und E-Mail gesteuerten Logistikwelt wird den  Branchenunternehmen neue Handlungsfelder eröffnen. So beschreibt das Papier in zehn Thesen, inwieweit die Disruption bestehende Geschäftsmodelle und Dienstleistungen in Transport und Logistik beeinflussen wird.

„Die Digitalisierung schafft eine neue Infrastruktur für kürzere Wege in der Zusammenarbeit von Herstellern, Kunden und Logistikdienstleistern“, kommentiert Holger Schmitt, CEO der AXIT GmbH, die in dem Papier beschriebenen Auswirkungen der digitalen Transformationen auf Geschäftsprozesse. „Statt in abgekapselten IT-Systemen zu arbeiten, können alle Beteiligten über einen digitalen Prozess verbunden werden, der eine bessere Zusammenarbeit ermöglicht.“

Doch darin liege für die Branchenunternehmen gleichzeitig eine Herausforderung: Um an den technologischen Möglichkeiten einer durchgehenden Vernetzung partizipieren zu können, müssten sich Denk- und Handlungsweisen in der Logistik verändern: „Daten sind das neue Gold. Aber wenn jeder Goldgräber seine Daten nur für sich nutzt und mit niemandem teilen will, ist das Gold nichts wert“, heißt es in einer der Thesen, die in dem mehrseitigen Papier eingehend beleuchtet werden. „Um Mehrwerte zu erschließen, die sich aus einer neuen, digitalisierten Datenbasis ergeben, müssen sich Unternehmen öffnen und bereit sein, ihre Daten zu teilen“, so Schmitt.

Auch die Datenqualität sei derzeit für viele Unternehmen noch ein Hindernis, um die Vorteile einer digitalen Supply Chain für sich nutzen zu können. „Daten sind oft unvollständig und sehen – abhängig von ihrem Quellsystem – für ein und dieselben Sendung oft unterschiedlich aus“, lautet eine Feststellung der Experten.

Das AXIT-Thesenpapier „Die digitale Supply Chain – 10 Thesen aus der Praxis“ kann kostenlos heruntergeladen werden unter www.axit.de/10-thesen.