Pressemitteilungen - AXIT - AX4 die Logistikplattform

Win-win durch Transparenz entlang der Lieferkette

Neue cloud-basierte Lösung für das Transportmanagement optimiert die Steuerung von Warenflüssen im Umfeld und innerhalb von Logistikzentren

Logistik Hubs 350

Mit Schiff, Flugzeug, Zug oder Lkw – die Beförderung der weltweit gehandelten Waren erfolgt in den meisten Fällen mit mindestens zwei verschiedenen Transportmitteln. Einzelne Abschnitte dieses Logistikprozesses können heute schon digitalisiert und damit reibungsloser und transparenter gestaltet werden. In Logistik-Hubs wie Frachtflughäfen oder Paketzentren sorgen die Produkte und Lösungen von Siemens Postal, Parcel & Airport Logistics (SPPAL) für einen effizienten Betrieb. Die Informationen zu den vor- und nachgelagerten Bereichen der Lieferkette, z.B. Transportmanagementdaten der Logistikdienstleister, sind für den Hub derzeit meistens nicht durchgängig verfügbar. Somit ist eine weitere Optimierung des Verkehr- und Güterflusses rund um das Gelände nur begrenzt möglich. Stau – verursacht durch vielfältige Faktoren – ist auf dem Areal und vor der Laderampe daher keine Seltenheit.

 

Vernetzung. Aufbrechen von Silos. Teilen von Daten. Das ist der Schlüssel, um die Logistik auch an den Knotenpunkten, den Logistik-Hubs, für alle Beteiligten so profitabel und zuverlässig wie möglich zu gestalten. SPPAL und deren Tochterunternehmen AXIT rücken die Optimierung der gesamten Transportkette ins Zentrum und bilden gemeinsam einen durchgängigen Workflow über eine cloud-basierte Plattform ab. Damit erhalten Betreiber von Logistikzentren transportbezogene Daten weiterer Glieder der Transportkette, um ihre Kapazitäten voll auszuschöpfen und ihre Produktivität zu steigern.

Teilen von Informationen steigert Effizienz bei allen Teilnehmern der Logistikkette

Kommt die Ware pünktlich? Mit welcher Verzögerung muss gerechnet werden? Stimmt das tatsächliche Liefervolumen auf dem Lkw mit der im Hub eingeplanten Menge für den weiteren Umschlag überein? Mit dem Zugriff auf die vielzähligen Informationen rund um die erwarteten Güter, die eingebundenen Verkehrsträger sowie die Verkehrssituation lassen sich Warenflüsse im Umfeld des Logistikzentrums durch eine ganzheitliche digitalisierte Steuerung optimieren. Voraussetzung ist, dass alle Prozess-Beteiligten ihre Daten über die zentral verfügbare Plattform austauschen. Mithilfe einer Webschnittstelle am PC, von unterwegs per App oder mit der Integration in die individuelle Softwarelösung (z.B. ERP, WMS) werden alle relevanten Informationen benutzerfreundlich gebündelt und den einzelnen Mitarbeitern im Logistikzentrum bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt.

Mit der Ladungsaufnahme auf dem Lkw beispielsweise werden Informationen zu Volumen, Gewicht und des geschätzten Zeitfensters für die Entladung am Hub übermittelt. Möglicherweise ändert sich unterwegs durch einen Stau die Ankunftszeit – dann erhält das Logistik-Hub automatisiert eine Meldung mit der aktualisierten Ankunftsprognose. Damit der Disponent des Transportunternehmens seinen Fahrer nicht direkt in einen Stau an der Laderampe schickt, passt er das Entladefenster idealerweise an eine freie Kapazität im Logistikzentrum an, die er über die Webschnittstelle jederzeit einsehen kann.

Die Datentransparenz über die Cloud ermöglicht sowohl der Disposition im Logistikzentrum als auch allen daran angegliederten Logistikunternehmen die Transportströme durchgängig effizient und sicher zu steuern. SPPAL und AXIT ebnen mit dieser Lösung für Logistikzentren und Transportunternehmen den Weg, um die Möglichkeiten der Digitalisierung voll auszuschöpfen.

Weiterführende Informationen sind in dem Expertenpapier „Transportmanagement für Logistik-Hubs“ verfügbar, das unter www.axit.de/expertenpapier-logistik-hubs zum Download bereitsteht.

 

Smart Future: Dürr weitet Digitalstrategie auf Projektlogistik aus

Logistikplattform AX4 steuert globale Bau- und Montageprojekte des Weltkonzerns

2017 07 25 PM Duerr weitet Digitalstrategie auf Projektlogistik aus 350

Dem Anspruch, auch im Bereich der Digitalisierung zu einem der weltweit führenden Konzerne zu gehören, wird der börsennotierte Maschinen- und Anlagenbauer Dürr mit einem weiteren Schritt gerecht. So steuert die Dürr Systems AG die mit dem Bau von Lackieranlagen und Endmontagewerken verbundenen Logistikprozesse künftig zentral über die IT-Plattform AX4.

Mehr als 100 Lieferanten, 119 Spediteure, fünf Verpackungsdienstleister und alle an einem Baustellenprojekt beteiligten Partner werden über die Cloud-basierte Plattform in die logistischen Abläufe zur Baustellenversorgung integriert, um die termingerechte Lieferung von Anlagenkomponenten gemeinsam sicherstellen zu können.

Angepasst an die Anforderungen des Unternehmens bündelt AX4 als „Single-Point-of-Entry“ Daten, Dokumente und Informationen aus unterschiedlichen Quellen und stellt aktuelle Statusinformationen bereit. So lässt sich beispielsweise durchgehend kontrollieren, wo sich ein Bauteil befindet, ob es den Zoll passiert hat oder sich der geplante Liefertermin verschiebt. „Die lückenlose Abbildung der Lieferkette führt zu einer besseren Servicequalität“, sagt Markus Ziegler, Senior Manager Distribution Logistics der Dürr Systems AG.

Über AX4 liegen alle sendungsrelevanten Transport- und Trackinginformationen in Echtzeit vor. Somit können Aussagen zum Liefertermin exakt getroffen werden und zeitaufwendige Recherchen in unterschiedlichen IT-Tools entfallen. „Je schneller eine Information ankommt, desto mehr gewinnt sie an Wert“, formuliert Ziegler den Anspruch an die End-to-End Visibility des Versandprozesses.

Abgebildet wird über AX4 die Lieferkette vom Zeitpunkt der Verladung der Dürr Anlagenkomponenten ab Werk bis zur Einlagerung der Ware am Baustellenlager oder beim Endkunden. „Der digitale Wandel ist ein Turbo für die Effizienzsteigerung von Produktionsanlagen“, heißt es in der auf vier Säulen basierenden Digitalstrategie „digital@DÜRR“ des Gesamtkonzerns, der 15.200 Mitarbeiter an 87 Standorten in 28 Ländern beschäftigt. Smart factories, smart processes, smart services, smart products: seit neuestem gehört auch die Projektlogistik zur smarten Zukunft des Unternehmens.

 

Foto: © Dürr Systems AG

Potenziale der Digitalisierung richtig bewerten

AXIT liefert Beratungsbausteine für die digitale Supply Chain

AXIT Consulting Cycle 350

Für Logistiker, die sich noch nicht darüber im Klaren sind, welches Potenzial die Digitalisierung für ihr Unternehmen besitzt, hat der zum Siemens Konzern gehörende IT-Dienstleister AXIT vier Beratungsbausteine entwickelt. Das Angebot reicht von der Experteneinschätzung zu vorhanden Lösungen über die konkrete Berechnung von Digitalisierungspotenzialen in der Supply Chain bis hin zur Konzeption eines individuellen Kennzahlensystems (KPI), mit dem die Effizienz von Lieferketten gemessen werden kann.

„Wer Planungssicherheit für Investitionen gewinnen will, braucht Erkenntnisse darüber, wie und an welchen Stellen er seine Prozesse optimieren kann“, erläutert Uwe Schumacher, Vice President Business Development beim Cloud-Spezialisten AXIT.

Basis für die Entwicklung des „AXIT Consulting Cycle“ sind mehr als 2.500 Digitalisierungsprojekte, die das Unternehmen seit Gründung im Jahr 1999 umgesetzt hat. „Wir verfügen über Best Practices für nahezu jeden Anwendungsfall“, sagt Schumacher, der sich zugleich davon abgrenzt, ein Berater im üblichen Sinne zu sein. „Wir stellen unsere Beratungsleistungen primär im Kontext der Digitalisierung von Supply Chain Managementprozessen bereit.“

Bausteine der Beratung sind ein Check zum Reifegrad digitaler Prozesslösungen (Digital Maturity Check), Empfehlungen für eine digitale Prozess-Transformation (Business Process Analysis), die konkrete Berechnung von Digitalisierungspotenzialen (Business Case Development) und ein individuelles KPI-System zur Steigerung der Prozessqualität (Business Process Metrics).

Weitere Informationen unter www.axit.de/services/axit-services/consulting.